SUP-Yoga erobert den Jungfernsee mit neuen Plänen
27 Oktober 2026
Der malerische Jungfernsee in Potsdam hat sich zu einem beliebten Ort für SUP-Yogis entwickelt, die regelmäßig zu Kursen auf Stehpaddelbrettern die ruhigen Gewässer nutzen. Die einst ländlich geprägte Lage im Osten Potsdams erlebt 2024 eine neue Bautätigkeit, die eine fantastische Kulisse für Yoga bietet.
Im vergangenen Januar beschloss die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung einen umfassenden neuen Bebauungsplan mit der Nummer 172 "Uferbereich Bertinistraße/Jungfernsee", der sich auf den See und seine Ufer konzentriert.
Was der Plan beinhaltet
Der neue Plan umfasst ein Gebiet von etwa 7,8 Hektar am Ostufer des Jungferns und tritt sofort mit Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft. Er ersetzt die bisherigen Planungsvorschriften für diesen Abschnitt, die im Bebauungsplan Nr. 10 festgelegt waren.
Was ist SUP-Yoga?
Stand-Up-Paddleboard- oder SUP-Yoga verbindet traditionelle Yogahaltungen mit der zusätzlichen Herausforderung, sie auf einem schwimmenden Brett im Gleichgewicht auf dem Wasser zu praktizieren. Diese Praxis verbessert Balance, Kraft und Konzentration.
Potsdamer Yogis strömen zu Kursen
Ein lokaler Yogaanbieter in Potsdam bietet wöchentliche SUP-Yoga-Kurse am nahe gelegenen Griebnitzsee an, die eine treue Anhängerschaft anziehen. Die 90-minütigen Sessions finden bei gutem Wetter mit strikter Teilnehmerbegrenzung von 10 Personen statt und erfordern nur normale Sport- oder Badekleidung. Anfänger und erfahrene Yogis sind willkommen, da keine Vorkenntnisse in SUP oder Yoga notwendig sind.
SUP-Yoga wird in der Region von Mai bis September 2024 angeboten, unter anderem von bekannten Anbietern wie Yoga in Potsdam und BeYourWay. Ein weiterer lokaler Anbieter, Potsdamer per Pedales, veranstaltet Gruppen-SUP-Yoga-Sessions auf dem Jungfernsee jeden Donnerstag und Sonntag oder auf besondere Anfrage.
Andere Anbieter bieten verschiedene SUP-Yoga-Kurse an, zum Beispiel 35-Euro-Sessions von Lihari Yoga inklusive Brettverleih. Gruppen mit mindestens 4 Personen können private Sessions arrangieren.
Polizeiwarnungen und Verantwortlichkeiten
Während SUPen eine fantastische Freizeitaktivität auf Brandenburger Gewässern ist, warnt die Polizei, dass Fahrer fit, nüchtern und sich über Einschränkungen bewusst sein müssen. Bretter dürfen nicht mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille oder mehr betrieben werden und sind in bestimmten Gebieten verboten.
Die Lösung von Beschwerden unter Einhaltung der Vorschriften und Wahrung der Diskretion sind wichtige Aspekte bei der Abhaltung öffentlicher Kurse.